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das Forum rund um die Kanareninsel La Gomera
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 Betreff des Beitrags: W I R buchen pauschal !
BeitragVerfasst: 01.02.2008, 18:52 
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Damit das endlich mal ans Licht kommt: Wir sind das, die immer pauschal buchen.

Vorangestellt: Heute sind wir beide, addiert, 136 Jahre, 8 Monate und 3 Tage und werden während des diesjährigen Gomeraaufenthaltes 90 Jahre verheiratet sein; also schon etwas älteres Semester, im Valleboten "Schnabeltässler" und "Neckermänner" genannt, obwohl wir erst einmal bei Neckermann gebucht hatten.

Die ganz wilden Zeiten sind vorüber, etwas Sicherheit ist nicht zu verachten. Daher gehen wir auch bei den Urlaubsbuchungen nicht gern ein Risiko ein. Risiken folgender Art (kein Anspruch auf Vollständigkeit), alle miterlebt bzw. sich von Betroffenen erzählen lassen (dabei ist schon ein Aufschneiderabatt herausgerechnet).

Flüge ab Düsseldorf:
1. Flugverkehr ab Düsseldorf

Anfliegende Maschine hat erhebliche Verspätung, kommen erst zwei Stunden später als geplant weg.
Geplante Fähre: weg. Nächste Fähre (damals noch fast Raddampfer), kommt und kommt nicht los; mit Zubringer um 01.00 Uhr im Hotel. Als Selbstversorger hätte ich ein Taxi nehmen müssen.

2. Flugverkehr ab Düsseldorf
Nach einem Brand erheblich eingeschränkt. Da richtet sich kein Reiseveranstalter nach. Flug verspätet, auch die Spätfähre weg. Übernachtung in Playa de las Americas, nach einem zweistündigen Transfer. Abgesetzt an der Rezeption der Anlage, die "Wohnung" ist allerdings etwas "außerhalb" und wir können im Stockdunklen uns erst auf die Suche machen.
Essen: Ist nicht, Restaurants sind dicht, in der Anlage gibt es nur Gasherde und wir haben – natürlich keine Streichhölzer.
Bei Selbstversorgung hätten wir alles auch noch organisieren und bezahlen müssen.

3. Abflug ab Düsseldorf
Selbst Jahre nach dem Brand immer noch Umbauarbeiten in Düsseldorf, verspäteter Abflug mit den Folgen wie unter Nr. 1

Flüge ab Berlin:

1. Abflug 06.00 Uhr, also Anreise am Vortag, Vorabend-Eincheck, Hotelübernachtung, um 04.00 Uhr raus. Um 05.00 Uhr wird man schon über Lautsprecher ausgerufen: "Letzter Aufruf…..". Der Flieger ging mit 2 Stunden Verspätung. Da kriegt man mit Fähre und Transfer noch alles geregelt.

2. Abflug von Berlin.
Der Flieger steht und steht und es wird nicht geboardet. Keine Mitteilung. Später an Bord entschuldigt sich der Pilot: Das "Radio" war defekt (wieso müssen die während des Fluges Musik hören, die sollen die Kiste lenken) und musste ausgetauscht werden. Folge: Mit dem ankommenden Bus vom Flughafen sehen wir die Fähre wegrauschen. Stunden warten, Nachfahrt.

3. Abflug von Berlin.
Es geht alles nach Plan. Der Vorfeldwagen kommt, koppelt an und schiebt die Maschine zurück, denn die hat ja keinen Rückwärtsgang. Dann steht und steht die Maschine, die Motoren gehen aus, das Licht geht aus. Schweigen vom Cockpit her. Dann die Durchsage: das Mavöverierwägelchen kann nicht abgekoppelt werden. Nach fast einer Stunde gelingt das. Aber nun können die Motoren nicht wieder angelassen werden. Ein "Batteriewagen" kommt und gibt Saft. Erklärung des Piloten während des Fluges. Zwar habe man auch ein eigenes Notaggregat zum Anlassen hinten eingebaut, aber "das funktioniert gerade nicht". Wir haben wieder auf Teneriffa übernachten.

4. Abflug von Berlin:
Wir stehen in der Schlange vor dem Schalter und es passiert nichts, die Kofferbänder stehen still. Links und rechts laufen die Bänder. Man kriegt keine Auskunft, aber die mit hochroten Köpfen umherlaufenden Fluggesellschaftsleute und die mit ebenso hochroten Köpfen umherlaufenden und sich gegenseitig anschnauzenden Leute von "Ground Berlin" lassen ahnen: Es gibt ein kleines Problem, weil offenbar wegen einer offenen Rechnung (das ist nicht pekuniär sondern auf das Zusammenleben gemünzt)das Gepäckpersonal für diese Maschine (oder diese Gesellschaft) gerade eine "Belegschaftsversammlung" abhält. Folge: Zu spät weg, zu spät in Teneriffa, fast zu spät auf La Gomera.

5. Abflug von Berlin.
Wir stehen wieder mal in der Schlange und es passiert nichts; Eincheckschalter nicht besetzt, die Abflugzeit schon erreicht. Keine Mitteilung der Fluggesellschaft oder des Air-Port. Direkt hinter uns in der Schlange eine junge Frau mit Kind, ihr Handy klingelt. Bruckstückhaft kriegt man das mit. Und sie erzählt auch freimütig. Sie hat "Verbindung" mit jemand vom Tower. Der hat ihr gerade gesagt, dass die aus Teneriffa erwartete Maschine noch gar nicht den deutschen Luftraum erreicht habe.

Endlich wird eingecheckt, aber weiter als in den Warteraum kommt man nicht. Nach zwei Stunden kommt die Maschine und dockt an. Aber nichts geht weiter. Nach weiteren fast zwei Stunden Abflug, und der Pilot erklärt und entschuldigt sich: Die Maschine war in Teneriffa voll beladen und hatte etwas viel Gegenwind. Dafür hatte sie wohl nicht genug Sprit, so dass man auf dem ersten in Portugal erreichbaren Flugplatz zwischenlanden und dort etwas Flugbenzin nachfüllen musste. Darüber hat die Besatzung dann ihr Heimatnest verständigt. Das Heimatnest wiederum hat die Besatzung, die von Berlin wieder nach Teneriffa fliegen sollte, verständigt, der Abflug erfolge später und man werden sie später vom Hotel abholen.

Irgendwie muss sich das mit dem Gegenwind gelegt haben, auf jeden Fall war man erheblich früher als vorausgesehen wieder in Deutschland (tatsächlich natürlich fast 2 Stunden später). Über diesen frühen Termin hatte man (die Piloten?/die Gesellschaft?) aber die neue Besatzung nicht informiert und sie auch nicht entsprechend früher abgeholt. Natürlich sind wir wieder in einem etwas zugigen Hotel auf Teneriffa (zwischen)gelandet.

...wird fortgesetzt!


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BeitragVerfasst: 01.02.2008, 19:01 
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Es geht weiter mit der Hauptstadt

6. Abflug von Berlin

Da muss was kaputt gewesen sein, aber es ging alles glatt, bis auf das unmögliche Flughafen- und vor allem Bundespolizei- und Zollpersonal. Abflug am 7. Mai 2005, am Vortage des 60. Jahrestages des Kriegendes. Autonome hatten sich wohl in Berlin angesagt, von denen war nichts zu spüren, wohl aber ein völlig aus dem Häuschen geratenes Sicherheitspersonal. Für den starken Gegenwind in der Luft konnte niemand, aber die Verspätung in der Nacht hatte es mal wieder in sich (es ist nämlich eine besondere Freude, nachts von etwas fahrlustigem Fahrpersonal über die Insel kutschiert zu werden).

7. Abflug von Berlin
Es geht alles glatt, der Flieger kommt pünktlich vom Boden, ist pünktlich in Teneriffa.
Wenige Tage war die neue Olson-Fähre, der Trimaran, in Dienst gestellt. Der lag nun fest vertäut am Kai und nichts deutete auf eine Abfahrt hin. Es wurde dunkel. Nach einer halben Stunde kam ein Tanklastzug vorgefahren, es wurden Schläuche verlegt, und dann wurde die Fähre betankt. Offenbar war die Infrastruktur für die neue große Fähre noch nicht ausgelegt. Und so hatten hunderte von Fahrgästen die Möglichkeit, vom hinteren Auslauf dem Betankungsmanöver zuzusehen, wie gesagt mit einem Schläuchlein, mit dem zu Hause die Öltanks in den Einfamilienhäusern gefüllt werden. Von Zeit zu Zeit kletterte der Tanklastzugfahrer auf seinen Hänger, später die Zugmaschine, klopfte immer die Tankwandung ab, um am Klang wohl den Entleerungszustand zu prüfen. Ich habe noch nie so viele (deutsche) Kommentare von (deutschen) Fachleuten gehört.

Na, wann waren wir wohl in San Sebastian und standen da noch die (Linien)-Busse?

Noch ein Abflug aus Berlin
( das vorher war keine chronologische Reihenfolge), mit Zwischenlandung auf Gran Canaria. Die neuen Urlaubsgäste raus aus dem Flieger, die Weiterflieger nach Teneriffa sollen "aus Sicherheitsgründen, die Maschine wird noch betankt", mehrfach von der Flugbegleiterin angesagt, unbedingt auf ihren Plätzen sitzen bleiben. Dann kommen die Gran-Canaria-Urlauber, die nach Hause wollen. Ob sie von der Zwischenlandung nichts gewusst haben?. Auf jeden Fall saßen jetzt noch "alte Fluggäste" auf den Sitzen, die sie laut Bordkarte einnehmen sollten. Großes Palaver, Einstiegsstau. Die Flugbegleiterinnen versuchen zu beruhigen, man möge sich irgendwo hinsetzen, die aufgedruckten Sitzplätze gälten erst ab Teneriffa. Das versuche man mal gerade Abgeurlaubten klarzumachen. "Und was ist dann mit dem Gepäck" und ich weiß nicht wieviel tausend Einreden. Auf jeden Fall dauerte das Einchecken dieser Leutchen so lange, dass der Flieger wohl aus seinem Zeitfenster heraus war und erst mit erheblicher Verspätung loskam und die Fähre in Los Cristianos – Ihr ahnt es schon.

Noch einmal Berlin:
Flug mit später Ankunft, war geplant. Auf der ganzen Strecke "Kopfsteinpflaster", es hat die Maschine nur so geschüttelt (gottlob ohne Luftlöcher). Es war bereits dunkel, als wir uns Teneriffa näherten. Man sah die Wolkenfetzen vorbeifliegen, der Regen klatschte gegen die Scheiben, immer wieder angeblitzt durch das Start-/Landeblinklicht des Flugzeuges. Keine Ahnung mehr, von welcher Richtung angeflogen. Dann auf einmal nur helle Lichte, ziemlich tief, und vorbeiflitzende blaue Lichter der Pistenbefeuerung, wir haben vom Aufsetzen nicht mal einen Hauch gespürt. Fliegen und landen, bei der Sicht, konnte der Bursche! Als wir unser Gepäck holten, hatten wir alle nasse Füße, denn der damals nagelneue Anbau des Flughafens war durch den Regel komplett unter Wasser gesetzt. Auf der Fahrt zur Zwischenübernachtung erlebt man dann die feinen Unterschiede. Zuerst werden die abgesetzt, die z.B. in Playa de las Americas gebucht hatten, in der Reihenfolge der Preiskategorie: Teuerstes Haus – darf zuerst aussteigen. Dann kamen die Zwischenübernachter – auch in der Reihenfolge der für Gomera gebuchten Kategorie. Also kamen die Tecina-Leute in ein Vier-Sterne-Hotel (das hatte der Fahrer auf der ersten Tour bereits angefahren) und so ging es weiter bis zu uns, die wir "nur" ein Apartment hatten. Bei Aussteigen: Mein großer Koffer ist nicht da. Aber ein anderer großer, der niemandem gehört. Der Busfahrer war plietsch: Er las den Zettel am Koffer, rief über Handy das entsprechende Hotel an und da wartete schon der Betreffende mit meinem Koffer. Ich bekam also eine kostenlose Nachrundfahrt durch Playa de las Americas, und vor dem Hotel stand der Koffermensch. Allerdings ohne meinen Koffer. Den holte er erst aus dem Hotel, nachdem er sich davon überzeugt hatte, dass der jetzt mitgeführte tatsächlich auch seiner gewesen war. Was geschehen wäre, wenn das auch nicht der Fall gewesen wäre, wage ich nicht auszumalen.

Und noch´n Berlin-Abflug:

Wir sind immer über die Startbahn 28R gestartet bzw. haben die Herren im Cockpit das machen lassen. In diesem Jahr beobachteten wir, dass alle vor uns startenden Maschinen in östlicher Richtung über die Startbahn 08 R rollen und abheben. Schon etwas Vorfreude, dann sieht man von oben einiges von Berlin – in der anderen Richtung ist nur "Jejend". Aber die Maschine rollt mit einiger Verspätung wieder nach rechts auf die Startbahn. Dann dauert und dauert es, bis sie endlich auf die Bahn einschwenkt, auf die 28 R und nach kräftigem Anlauf endlich in der Luft ist.
Ansage des (Co-)Piloten nach einigen Minuten: Auf der langen Bahn wird gebaut, so dass alle Starts und Landungen über die (kürzere) vordere Bahn abgewickelt wurden. Aber da man "bis an den Stehkragen" mit Passagieren, Gepäck und Benzin (muss man nicht in Portugal nachtanken!) besetzt gewesen sei, sei der Start nur von der längeren, zur Zeit bearbeiteten, Bahn möglich gewesen und d man habe einige Wartezeit in Kauf nehmen müssen. Auf dem Flug hatten wir Rückenwind und waren fast pünktlich in Teneriffa.

Manch einer wird sich an dieser Stelle über die freimütigen Äußerungen, die das Flugpersonal da zum Besten gab, wundern. Haben wir auch, aber genau so ist es geschehen, und nicht nur bei einer Gesellschaft.

Äh; wo wir schon bei Berlin sind:
Aus Gewichtsgründen werden die schweren Bergschuhe während des Fluges getragen; das heißt, Füße gründlich waschen, fast neue Socken, wohlriechenden Puder drauf, damit man im Flieger wenigstens die Schnürsenkel lösen kann, ohne dass der Banknachbar im Frachtraum fliegen möchte. Jedes Mal müssen bei der Personenkontrolle die Schuhe ausgezogen werden, danach werden noch einmal die Beine (Hosenbeine hochgerollt) mit der Piepszange abgefahren. Ob die bei einem Blick in mein Gesicht vermuten, ich hätte dort ein Seitenschwert versteckt?

Ich trage einen Port. Das ist eine Metalldose mit einer Kunststoffmenbrame im Durchmesser ca. 1,5 cm und in der Tiefe 2 cm große Metalldose, von der ein Schläuchlein in die Vene geleitet ist. Diese Dose ist oben ca. 15 cm unterhalb der Schulter in die Brust einoperiert, wenn man's weiß, kann man es sehen. Müsste in größeren Mengen und relativ kurzen Abständen etwas gespritzt werden, wie etwa bei einer Chemotherapie, wird einfach die Kanüle durch die Haut und die Membrane gedrückt und so die Verbindung zum Blutkreislauf hergestellt, Man bräuchte mir also nicht immer die Venen zu zerstechen.

Wie gesagt, es ist eine Metalldose, und Metall – piept. Ich habe schon immer vor der Kontrolle die Oberbrust freigelegt, halte meine ärztliche Bescheinigung in der Hand (und die für das Diabetes-Spritzbesteck) und weise den kontrollierenden Beamten noch mal auf diesen Metallkörper hin. Natürlich piepst es, ich werde dann (in Berlin) jedes Mal herausgewunken und einer Sonderbegutachtung unterzogen. Ich nehme dann die Hände in halbe Höhe und alles wird abgesucht, mit dem Metalldetektor und den Händen. Nun gut, die meisten (Kontrolleure) kommen irgendwie letztendlich damit klar.

Auf Teneriffa habe ich diese Prozeduren nicht. Ich weiß aber auch nicht, ob dort die Detektoren angeschlossen sind. Die "Flüssigkeitskontrolle" jedenfalls fand nicht statt.

Noch was: wenn man sich heutzutage einer größeren Operation unterziehen muss, werden Nähte vielfach nicht mehr Stich für Stich von Hand sondern mit einem Klammerautomaten angelegt, inwendig wie auswendig ( früher wurden manche mit einem Klammerbeutel gepudert). Die meisten dieser Klammern lösen sich auf oder werden gezogen.

Eine tief in meinem Bauch nicht. Diese Klammer ist aus Metall (hat ein Arzt auch erst nach Jahren bei einer Spiegelung gefunden) und – richtig, piept. Dieses Piepsen und der Grund ist dem Kontrollpersonal schon deutlich weniger einleuchtend zu vermitteln, vor allem, weil ich auch keine Bescheinigung habe. Also trage ich während des Fluges auch immer eine Badehose, damit ich einigermaßen schicklich meinen Bauch freilegen und eine schöne große Narbe darbieten kann (u.a. quer durch den Bauchnabel, kann ich nicht mehr "Peeling" polken).

Einmal piept es bei meiner Frau im Handgepäck: hat sie doch das Taschenmesser nicht in den Koffer gelegt. Also herausnehmen und "hinterlegen". Ich war schon abgefertigt, nehme das Messer und gehe unter den Augen der Kontrollmenschen die drei Schritte bis zum Zollschalter. Hinterlegt werden kann, Gebühr pro Tag so hoch, dass ich, auf die Urlaubsdauer gerechnet, drei neue Messer, eins sogar bei Capitano Claudio, hätte kaufen können. Also einfach da lassen "Die werden vernichtet" – ich kann mir das Lachen noch verkneifen und wünsche einem Berliner Kind mit dem schönen Victorinox viel Freude. Ist sogar ´ne Schere dran. Zurück zur Kontrolle – und dieser Obera…. geht mit mir die genau gleiche Prozedur, die er eben vor zwei Minuten veranstaltet hatte, noch einmal durch.

Anderes Mal:
Alle Taschen geleert, Gürtel aus der Hose (ich wünsche mir dann immer etwas weniger Taille und mehr Hüfte, oder ich lass einfach mal die Hose sacken, ist ja nicht anstößig wegen der Badehose), Jacke, Weste, Mütze, Handgepäck, Fototasche auf das Lauf-Durchleutband, die übliche Personenkontrolle, bin endlich fertig.

Kommt ein freundlicher Sicherheitsbediensteter auf uns zu und sagt: "Ist das Ihre Frau?" War sie, ich hatte sie bisher nicht als großes Sicherheitsrisiko eingestuft. Also bestätigt. "Dann kann die ja so lange Ihr übriges Gepäck unter Kontrolle nehmen; Sie kommen mit dem Handgepäck bitte mit." Da war ein Laptop drin.

Der Mensch drängte sich an meine linke Seite, rechts gesellte sich ein anderer Bediensteter in Zivil dazu und ich wurde durch den halben Flughafen geleitet. Dem "Zivilen" wurde erläutert, man begebe sich jetzt dorthin, wo "Wickelraum" drauf stehe. Merke: Wenn in Berlin irgend etwasdrauf steht, muss das noch lange nicht drin sein. Wenn tatsächlich mal was zu wickeln sei, soll bei Säuglingen ja vorkommen, hätte man dazu noch einen Nebenraum (man erfährt auf Reisen als Verdächtiger Dinge, hinter die man sonst nie kommen würde). Ich werde also in den Wickelraum geführt, und der Beamte dort, die Jungs waren jetzt eindeutig in der Überzahl, fordert mich auf, meinen Laptop herauszunehmen. Den übrigen Tascheninhalt kontrolliert er mit geübtem Blick und ist interessiert zu erfahren, weshalb ich in einer Dose geschmierte Brote, in einer anderen gekochte Eier und in einem Spezialbehälter, gibt´s bei Globetrotter, zwei Bananen mitschleppe und ob es auf den Kanaren nichts zu essen gäbe. Ich konnte erläutern, dass ich, wenn es hier so weiter ginge, wahrscheinlich so spät auf die Kanaren käme, dass es dann tatsächlich nichts mehr zu essen gäbe.

Dann ging es an den Laptop. Ich durfte ihn nicht mehr anfassen. Der Deckel wurde hochgeklappt, und ein Tuch über die Tastatur gelegt. Einige Male wurde leicht mit der flachen Hand auf die Tastatur angeschlagen, dann das Tuch entfernt und zu einer geheimnisvollen Maschine gebracht. Dann kam der rührige Mensch mit einem Gerät, dass so aussah wie eine Hand-Autopoliermaschine, wieder, klappte einen Deckel hoch, legte ein (Filter?)-Papier hinein, Deckel wieder zu und fuhr damit, es machte ein Staubsaugergeräusch, über die Tastatur. Dann wurde der Filter entfernt, in ein andere geheimnisvolle Maschine gelegt, es summt etwas, und ich konnte meine Sachen wieder einpacken.

Ich habe es nicht übers Herz gebracht, nicht zu fragen, was man denn eigentlich suche. "Wir haben das Gerät auf Sprengstoff geprüft". Wie gut, dass da keine p…….fischen Videos drauf sind!

Wir drei marschierten nun in der gleichen Reihenfolge, ich immer in der Mitte, wieder zurück zur Kontrollstelle. Und jetzt kommt's: Obwohl mich die ganze Zeit zwei Sicherheitsleute auf engste Tuchfühlung begleitet hatten, musste sowohl die Tasche noch einmal durch das Leuchtband wie auch ich wieder durch die Personenkontrolle, einschließlich Schuhe ausziehen.

Das ist reine Schikane und machte mich so sehr für weitere Abflüge von Berlin eingenommen, dass wir im vergangenen Jahr die 700 Kilometer erst zu unseren Kindern und von da nach Düsseldorf gefahren sind. In diesem Jahr – wieder von Berlin. Ich kriege um die Zeit keinen Flug und passenden Rückflug von Düsseldorf geregelt. Die Fluggesellschaften fusionieren nämlich gern und streichen dann Flüge bzw. legen sie zusammen und dann wird es schnell voll.

das geht noch weiter.....!


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BeitragVerfasst: 01.02.2008, 19:14 
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Im dritten und letzten Teil mal wieder was über Düsseldorf und allgemeine "Turi"-Erfahrungen

In Düsseldorf – es war das erste Jahr der "Flüssigkeitsverordnung" - stand alle drei Meter (gut, etwas übertrieben) ein Flughafenbediensteter, machte auf die neue Regelung aufmerksam usw. Es standen über 25 Abfertigungsschalter zur Verfügung – in Berlin sind es manchmal drei, meist nur zwei. Wir waren schnell fertig und hatten jetzt Muße. Flugzeit 05.55 Uhr, was ja auch nur heißt, dann werden bei 30 Maschinen die Türen geschlossen und es beginnt die Rollschleife zum Start, da Nachtflugverbot. Die Leutchen werden dann zum Einchecken aufgerufen "bitte zuerst die Passagiere für die Sitzreihen 15 bis…..", und in diesem Fall wurden auch die Dritte-Reihe-Leute, die sich dazwischen drängten, höflich wieder in die Reihe geschickt.

Wir saßen wenige Meter vom Einlass entfernt und betrachteten amüsiert das ganze Gehabe. Da kam ein, sagen wir einmal sehr arabisch aussehender junger Mann, Leinenbeutelchen über der Schulter, zeigte etwas am Schalter, wollte vorbeitänzeln und wurde prompt ergriffen. Die Diskussion ging darum, dass er keine Bordkarte hatte (wie er überhaupt ohne Bordkarte bis hierher vorgedrungen war, blieb unerfindlich). Es kam Verstärkung, der junge Mann wurde "begleitet". Man sieht sich etwas betroffen an. Sollte etwa……?

Wir boarden, die Vorgänger, drängelnd wie überall auf der Welt, hatten, kaum das Flugzeug betreten, plötzlich viel Zeit, diese Zeitung, ach nein, doch diese, und etwas Süßes. Wir haben gerade Platz genommen, als vor uns eine junge wundervoll rothaarig Gefärbte (hat mit dem Sachverhalt nichts zu tun) mit einem Jauchzer in die Höhe schoss, hinter/unter sich auf den Sitz griff und einen Schraubenzieher mit einer Klingenlänge von gut 15 cm Länge in der Hand hielt und der ziemlich perplexen Flugbegleiterin unter die Nase hielt. Muss wohl das Wartungspersonal liegen lassen haben. Man sieht sich wieder bedeutungsvoll an.

Die Flugzeugtüren werden geschlossen, dann noch einmal geöffnet und herein kommt, mit seinem Leinenbeutelchen, der sehr arabisch aussehende junge Mann. Jetzt haben wir uns nicht mehr angesehen. (Er hatte übrigens, als letzter, eine ganze Reihe frei für sich und legte sich dann auch säuberlich quer auf die drei Plätze.)

Auch was Feines:
Wir verschließen grundsätzlich unsere Koffer nicht mehr bzw. erst, wenn wir sie in Teneriffa vom Band gehoben haben. Und das kommt so:

Einmal waren wir wieder erheblich nach Mitternacht, ich glaube, es war in dem Jahr mit dem Trimaran-Betankungs-Festival, in unserer Unterkunft gelandet. Am "schwarzen" Brett ein Zettel, "Herzlich willkommen, Familie ……, Zimmerschlüssel an der bekannten Stelle".
Das ist pfiffig, weil wir schön öfter dort nächstens angekommen waren und beim ersten Mal einiges an Hirnschmalz hatten aufwenden müssen, bis wir den Umschlag mit den Schlüsseln gefunden hatten. Und das diese Stelle anderen ja nicht bekannt ist,.......
Wir also die Koffer hoch geschleppt, das Türschloss gefunden und seine Funktion begriffen, Tür auf, Koffer ins Wohnzimmer, Sucherei nach den Schlüsseln und mehr im Tran noch so eben den Schlafanzug aus den Koffern herausgezogen.
Am nächsten Tag geht es dann ans Auspacken, und es liegen zwei Bögen Papier, bedruckt, auf dem Boden vor den Koffern. Ich denke noch: "ich bin mal gespannt, wann sie (das ist meine Frau) endlich das Papier aufhebt" und meine Frau denkt noch "ich bin mal gespannt, wann er (das sollte ich sein) endlich das Papier aufhebt".
Irgendwann habe ich es dann aufgehoben, es war amtliches Dokument mit Stempeln und Unterschriften und dem Siegel "Bundespolizei Berlin" Da stand was von "erforderlich, das Gepäck zu prüfen…..". Eine Rückfrage bei meiner Frau, ob sie im Zuge der Messergeschichte diese Papiere bekommen hätte, erbrachte verständnislose Blicke. Da die Papiere auch nicht gefaltet waren und sie nicht auf der ganzen Fahrt sie in der Hand gehalten hatte, musste es etwas anders sein.
Also noch mal genauer lesen, Emotionen aus dem Balkonfenster lassen. Da stand, es habe sich bei der Gepäckkontrolle Anlass für eine nähere Prüfung ergeben, man hätte daraufhin die und die und die Beamten hinzugezogen und das Gepäckstück geöffnet. Die Prüfung habe jedoch keine Beanstandung ergeben. Siegel, Unterschrift.
Das Papier muss in den Koffer gelegt worden und von uns in der nächtlichen Schlafanzugangelaktion herausgezogen worden sein und war auf dem Fußboden gelandet. Nur, aus welchem der drei Koffer, war natürlich nicht nachzuvollziehen, und es war ja auch nicht näher beschrieben, was denn den Verdacht der Kontrolleure erregt hatte. Elektronisches Gerät wie Batterieladegeräte, mein Messer, Radio usw. waren auf die Koffer verteilt. Seitdem reist alles, was nicht gerade Messer heißt, aber metallisch ist, im Handgepäck mit. Denn können sie nachsehen.
Nun waren unsere Koffer ja verschlossen, Schloss selbst hat eine Zahlenkombination, die Anhängeschlösser ebenfalls. Alle mit anderen Ziffern. Anlässlich der Laptop-Aktion habe ich meine begleitenden Beamten auf diesen Fall angesprochen, und sie sagten, sie bekämen jedes, aber auch jedes Schloss auf, ohne etwas zu beschädigen. Sei es absolut unmöglich, würde versucht, den Fluggast dazu zu ziehen, das ganze fände dann in einem speziellen "Container" statt. Also, weshalb verschließen? Was die aufkriegen, kriegt auch jeder Ganove auf. Und das Verschließen auf Teneriffa lass ich mir auch noch mal durch den Kopf gehen, wieso sollen die Menschen dort weniger ehrlich sein als in Berlin?

Das waren alles eigene Erlebnisse.

"Fremd"geschehen wie: Landung in Teneriffa Nord anstatt Süd, wie komme ich heute noch nach La Gomera?
In Frankreich streiken die Fluglotsen - Anschluss-Binter-Maschine in Madrid ist weg, die am nächsten Tag wieder natürlich in Nord.
Busfahrer streiken – gab's auf La Gomera ja auch reichlich, lass ich jetzt mal außen vor.

Jetzt kann man fragen: Bei einer Buchung bei einem Pauschalreiseveranstalter passiert das alles nicht? Doch doch, ist es ja auch. Aber ich kann mich theoretisch wenigstens nur innerlich aufregen und sagen: was immer auch sei, d e r muss es richten und dafür sorgen, dass ich an meinen Urlaubsort und wieder nach Hause komme. Ich muss mich höchstens ärgern, aber ich will mich nicht zusätzlich mit Lösung solcher Probleme befassen und Kosten aufwenden.

(Dennoch forsche ich tagelang im Internet, wie es anders eigentlich auch gehen könnte.)

Bei den Pauschalreiseveranstaltern kann das größte Problem der/die örtliche Reiseleiter/in sein. Unterkünfte usw. haben immer gestimmt, ich hatte mich auch vorher informiert. Aber die RL….
Das geht schon am Flughafen los: Hieß es früher…"und Sie sind die Herrschaften……." bellt heute einer los: "Welches Hotel?", in Kurzfassung auch mal nur "Hotel?" Ich habe mal wahrheitsgemäß "Gran Rey" geantwortet, und das haute dem Begrüßungsmädelchen fast die Beine weg, ein solches Hotel kannte sie nicht, auf ganz Teneriffa nicht …….

Begrüßungsveranstaltung im Gran Rey. "Also, der nächste Bankautomat ist an der Playa oder in Borbolan, da und da. "
Nee, der nächste ist genau vor der Haustür bei der Caja Rual.
"Die Bushaltestellen bei Maria oder vor dem Kreisel, und der Bus kommt von Maria und fährt in Richtung Kreisel." Nee, das war vor gaaanz langer Zeit so, ist genau entgegengesetzt, und auch hier die Haltestelle am Gran Rey, und kein Fahrer hält, wenn Du an der verkehrten Seite stehst. Abgesehen davon, dass ein Neuling, es soll solche geben, sicherlich genau weiß, wo Maria und wo der Kreisel ist.
Restaurants wurden angepriesen, die bereits seit Monaten geschlossen haben.

Natürlich gibt`s auch das:

Viererpack, zum Teil Mittelalter. 1 Woche einschließlich Wanderpack mit 6 (in Worten: sechs) Wanderungen gebucht, Ankunft Freitag abend. Samstag morgen um 11.00 Uhr Informationsveranstaltung des Reiseveranstalters; und jetzt erfährt es jeder; da hocken sie und regen sich tierisch auf, dass niemand sie darauf aufmerksam gemacht, dass die erste Wanderung schon um 10.00 Uhr losgegangen war (und der Josef hat gewartet.....).

Andere Infoveranstaltung:
Ein Paar im späten Mittelalter kommt zum Ende der Info, der Saft ist schon freigegeben, und regt sich tierisch auf, sie seien vor einer Stunde schon mal da gewesen, aber da war niemand (sie hatten ihre Uhr nicht auf Kanarenzeit umgestellt). Sie hatten auch 5 Wanderungewn gebucht und "jetzt sollen Sie uns sagen, was wir an dem sechsten Tag machen sollen"

Kombinationsreisende La Gomera / Teneriffa zahlen für den zusätzlichen Transfer einen kleinen Betrag (früher) heute eine Riesensumme. Man muss dabei den Transfer vom Hotel bis zur Fähre selbst organisieren, die Fähre übernimmt der Reiseveranstalter, die Weiterfahrt bis zum Flughafen oder zum Hotel muss wieder selbst organisiert werden. Rückfahrt vom Hotel in Teneriffa zum Flughafen wieder durch den Reiseveranstalter. Na gut, begriffen habe ich es nicht.

Der RL auf La Gomera musste für einen Kollegen einspringen, er kannte sich nur auf Teneriffa aus – was eindeutig auch nicht stimmte. Der kannte noch nicht mal Bono-Bus.
Für die Mitnahme im Bus des Reiseveranstalters in Playa de Santiago nach San Sebastian, der ja ohnehin fuhr, nahm ein Reiseveranstalter pro Person 9,- Euro (die hat er nicht bekommen, da sind wir lieber mit dem Garajonay gefahren) und für die Strecke Hafen Los Cristianos Flughafen 12,- Euro pro Person – was sollten wir machen, es hält nicht jeder TITSA-Bus an der Fähre.

Im folgenden Jahr war eine clevere Reiseleiterin da, die wusste, dass Fred Olsen mit seinem Zubringerbus kostenlos nach Santa Cruz fährt und von da waren es mit Bono-Buskarte ich glaube 1,80 Euro nach Puerto de la Cruz.

Aber Mietwagen vermitteln und Wanderungen vermitteln und Fahrten vermitteln, das ist das Hauptgeschäft.

Ich habe mal auf Teneriffa an so einer "Begrüßungsveranstaltung" teilgenommen (und der Kellner im Hotel sagte hinterher, als ich ihm berichtete: "Was gehen Sie zu so was auch hin? Sie müssen sich doch auskennen!"), da wurden fast 200 Personen erwartet, 200 warme Säfte standen da – und die kamen auch, die Personen.

Und die Buntbefrackten vorn erzählten …."und am Dienstag da fahren wir Sie nach….. und am Mittwoch da fahren wir sie nach ….. und am Sonntag da fahren wir nach ….. und am Sonntag Nachmittag……"

Ich habe diese Versammlung dann mit meiner schüchtern vorgetragenen Frage, ob das alles im Reisepreis mit inbegriffen wäre und wie viel ich zurückbekäme, wenn ich nicht daran teilnehmen wollte, regelrecht gesprengt

Nun wird manch einer, wenn er es bis hierher überhaupt geschafft hat zu lesen, fragen "Mensch, was fährst Du denn überhaupt noch, bei den Erfahrungen".

Tja, das muss dann doch wohl an Gomera/Teneriffa liegen, auch wenn ich nicht an jeder Stelle betone, wie hin und weg ich bin oder dass es meine Inseln sind oder werden. Und alle anderen machen auch keine wesentlich besseren Erfahrungen.

Nun habe ich erst mal fertig.


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Lieber Gomerawanderer,
ihr habt ja wirklich das Pech gepachtet, ich wünsch euch für eurer nächste Reise einen reibungslosen Ablauf.

Ich mußte wirklich herzhaft lachen bei deinen Geschichten. Nein, nicht aus Schadenfreude, die Geschichten sind einfach gut geschrieben. Das Beste das ich seit langem hier gelesen habe.

Danke.

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So viel Pech war das gar nicht für uns. In jedem Flöieger saßen ja bis zu 200 Menschen, und wenn man mal mit denen ins Gespräch kam, hatten die teilweise viel Tolleres erlebt.


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Herzerfrischend! Danke, Gomerawanderer, war doch Einiges auch so erlebt, vieles Andere aber neu und zum Kreischen komisch.


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@Gwanderer, :shock: Na Du bist gut, ich weiß nicht, ob ich so stark wäre. Glaube eher, daß ich bei so vielen widrigen Umständen die Du so lebensnah geschildert hast, nicht schon ein paar Wochen vor jeder Urlaubsanreise mit Bauchweh und vor Ängsten, was denn nicht diesmal alles so noch geschehen könnte, geplagt werden würde. Alle Achtung. :finga: Und danke für die unterhaltsame Schilderung! :-D

_________________
Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern.
(Aristoteles) Bild


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Das hat richtig Spaß gemacht zu lesen. :-D
Das war ja nun die Anreise; und wenn Du Zeit hast, dann kannst Du ja
jetzt von der Insel berichten. :thumbup: :10
( Die Laptop Geschichte im Wickelraum ist wirklich krass! )

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de corazon-desgarrador-despiadadamente
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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 12:51 
gomerawanderer hat geschrieben:

Nun habe ich erst mal fertig.


De eso nada! :nein1 Más porfavor! :bussi


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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 13:41 
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la rana hat geschrieben:
gomerawanderer hat geschrieben:

Nun habe ich erst mal fertig.


De eso nada! :nein1 Más porfavor! :bussi


Ja, so sind sie! :ausheck Gibst Du Ihnen sogar den großen Finger, wollen sie trotzdem gleich die ganze Hand... :finga: :ausheck


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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 14:38 
Lee hat geschrieben:
Gibst Du Ihnen sogar den großen Finger, wollen sie trotzdem gleich die ganze Hand... :finga: :ausheck

Vom Gomerawanderer auch zwei! :-D :whis_trippelelch01_6343


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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 15:04 
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Das ist wirkliche eine Ansammlung von teilweise echt krassen Erlebnissen.
Danke, für die sehr eindrückliche Schilderung, Gomerawanderer.

Wir haben uns unsere Urlaube auf den Inseln immer selbst zusammengestellt, hauptsächlich übers Internet. Bisher haben wir dabei wohl Glück gehabt, denn außer eher wirklich kleinen Ärgereien mit den Häusern, haben wir dabei keine Scherereien erlebt. Auch die Beschreibungen der Häuser waren bisher immer weitgehend realistisch (nehmen wir mal die Beschreibung des Weges zu unserem Casa auf Gomera davon aus ) und gaben keinen Anlass zu meckern. Freunde mit denen wir einen Teil unseres Gomeraurlaubs zusammen verbracht haben, hatten allerdings ein Haus, bei dem der versprochene Meeresblick nur zu genießen war indem man sich reichlich unbequem auf einen kleinen Mauervorsprung gestellt hat. Nix da, vom Liegestuhl oder der Terrasse aus. Das hätte mich schon etwas genervt. Aber da der Vermieter nett war und auch mal Wein, Obst und Gemüse aus eigenem Anbau hat springen lassen und zudem der Ausblick auf die Gallionsberge umso fetter war, hat man nichts dazu gesagt.
De acuerdo!

Andere Sache, aber auch Urlaub: Nancy hat gestern von Gruner+Jahr Post bekommen, in der Ihr mitgeteilt wurde, das sie eine einwöchige Kulturreise in der Türkei geschenkt bekäme. Von Antalya nach Kappadokien. Wir waren gleich geflasht, zumal ich vor vielen Jahren zweimal selbstorganisiert durch fast das ganze Land gereist bin. Aber halt nur fast, in Kappadokien war ich nie. Da ich Kurdistan und Anatolien landschaftlich echt beeindruckend fand, stieg also sofort der Adrenalinspiegel! Bei näherem Betrachten stellte sich dann aber heraus, das man die Anreise, sprich Flug, einige andere Dinge und auch das Essen (teilweise) selbst bezahlen müßte. Beim Flug haben sie gleich einige ganz gute Angebote beigelegt, aber auch da hätte ich als Begleiter gleich das doppelte berappen sollen. Als wir uns das ganze zusammengerechnet hatten, kamen wir schnell auf mindestens 400 - 500 Euronen pro Nase die man bestimmt in dieser Woche ausgeben würde. Vielleicht auch mehr. Da finde ich es schon ein wenig Frech von Geschenk zureden, zumal auch Leistungen als Gratis verkauft werden, die in der Türkei aus meiner Erfahrung eh nichts kosten. Z. B. Caravansereibesuch. Wir haben uns dann noch vorgestellt, was es bedeutet 1 Woche im Bus mit vielen Anderen von Ort zu Ort gekachelt zu werden. "Hier sehen sie jetzt tanzende Derwische, dort werden wir ihnen dann versuchen Teppche anzudrehen", usw, purer Stress! Und das alles bei relativ unabsehbaren Kosten, no thanks. Ich will das Ganze jetzt gar nicht mal als Teuer hinstellen, aber unter geschenkt stelle ich mir was anderes vor.

Aber um Kappadokien und die Ausblicke auf die weiten anatolischen Gebirgssteppenlandschaften ist es echt Schade.

Habt Ihr schon mal solche Post bekommen und hat mal einer von Euch den Gewinn angetreten?


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BeitragVerfasst: 02.02.2008, 23:19 
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Nein, aber ich bin jeden zweiten der 999.999. Besucher einer Site (die ich gar nicht besuche),ausgewählt und gewinne immer einen Audi. Oder 25.000 Euro
Was soll ich damit?


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BeitragVerfasst: 03.02.2008, 01:21 
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Mein Schatzerl hat vor einem Monat einen Anruf bekommen, er hat bei bei einem TV-Spiel mitgemacht und eine Reise für 2 Pers. gewonnen und er soll die Adresse durchgeben, damit man ihm das Gewinnzertefikat schicken könne. Er gab der Lady die Adr., da er ja wirklich kurz vorher bei einem Spiel mitgemacht hatte. 2 Wochen später kam dan das Zertefikat und das war ebenfalls eine Reise in die Türkei. aber eben für 2 Personen. Als wir es gründlich durchgelesen hatten, war klar, daß wir den Wisch im Papierkorb versenken. Anreise wie bei Euch selbst zu bezahlen. Dann mußte man sich bei nicht wahrgenommenen Touren auskaufen. Wir haben es so verstanden, daß es Werbefahrten zu, wie du vermutest, Teppichknüpfereien od. Märkten waren. Die arbeiten ja schon mit allen Tricks. :roll:

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Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern.
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BeitragVerfasst: 03.02.2008, 21:43 
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Pauschal oder nicht pauschal??????
Bis jetzt hab ich alle Urlaube nicht pauschal gebucht, bis auf einen und das war dann die Katastrophe, auf Fuerteventura, da fahr ich übrigens nie wieder hin.
Mit Neckermann in den Norden der Insel, es war eine Verarschung, denn das App lag in der Mitte der Insel, weit weg von Coralejo, mit uns sind viele andere auch verarscht worden, der Reiseleiter hatte es schwer :yawinkle: , und wir haben uns dann ein App zusätzlich in El Cotillo angemietet. Das hat gekostet.
Am letzten Abend hatten wir noch 10 DM dabei, das Essen dann im Flieger Tags darauf, war für uns ein 5 Sterne Menue :-D
Aus privaten Gründen wollte ich diesen Urlaub nicht auf Gomera verbringen, aber so nah und doch so fern zu sein, das hat geschmerzt, und ich bin kein Fan von Fuerte, das war eher alles viel zu ockerfarben und zu geröllig.
Nemo

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:duckie:


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