hmmmm....
Auf der einen Seite sind sicherlich 5-7 Euro für sich gesehen nicht soooo viel.
Aber eventuell geht es da auch manchen ums Prinzip. Das ist ungefähr das Niveau von München.
Es stellt sich halt ab einem gewissen Punkt die Frage, ob der Preis gerechtfertigt ist.
Wenn man bedenkt, dass es von Maria bis zum Fähranleger ziemlich genau 2 Kilometer sind, dann ist das nicht wenig Geld.
Die Fahrt von Flughafen nach Los Christianos kostet bspw. ~30 für ziemlich genau 20 Kilometer. Das nur mal als Relation.
Wenn man hier mal ein paar Euro und da mal ein paar Euro, die jeweils nicht viel sind, zusammenzählt...
Immerhin kriegt man für sieben Euro bei Maria vier Dorada und hat noch was über... das sind nach Deutscher Kneipenpreisstruktur dann schon knapp neun Euro für vier Bier... blabla...
Also ich kann das nachvollziehen, insofern ich nicht um 6.30 in der Früh an der Fähre sein muss oder den Abschied wieder so doll gefeiert habe, dass ich nicht aus dem Bett komme am Abreisetag... hmm - allerdings kann ich inzwischen auch auf ein Auto vor Ort zurückgreifen und wohne im Regelfall in Vueltas. Was kostet denn das Taxi vom Salsa zum Anleger?
Letztendlich ist aber die Frage, ob der EINDRUCK der Taxifahrer auf Erfahrungen beruht, also auf Preisverhandlungen, die geführt wurden und dann erfolglos blieben etc., oder ob die Annahme darauf beruht, dass man immer wieder Leute sieht, die in kleinen Karawanen am Wasser entlangziehen...
Im letzteren Fall ist ja auch vorstellbar, die Insel einfach nochmal aufsaugen zu wollen...
Es war ist und bleibt wie so oft eine Frage der Perspektive...
Frage an Radio Eriwan: Haben alle Männer Glatzen?
Antwort: Im Prinzip ja, nur auf einigen wachsen Haare.
In diesem Sinne - fangt an zu sparen - das Taxi wird teurer, wenn der Anleger in San Seb ist...
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„Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.“
(Karl Kraus)
Für alle, die gerne mal etwas aufschieben:
http://www.taz.de/1/wahrheit/artikel/1/ ... rledigens/